Gast im Zelt der Deutschen Indianer Pionier Mission,
das seit 2 Wochen in Hellershof steht, war Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke aus Bückeburg bei Hannover. Im Zelt fand am Sonntag der Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Hellershof statt. Anlass für den Besuch waren aber nicht die Zelttage, sondern die alle 7 Jahre auf unterschiedlichen Kontinenten stattfindende Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes, in diesem Jahr in Stuttgart. Hier nimmt der Bischof als Deligierter seiner Ev. Landeskirche Schaumburg-Lippe teil. Den Sonntag hatte er genützt, um eine württembergische Gemeinde kennen zu lernen.
Für Manzke ist wichtig, was er auch im Lutherischen Weltbund wahrnimmt: „Ein Christ ist ein Mensch, der nie nur um sich selbst kreist“ und „es ist gut, in Worten und Taten den Glauben erkennen zu lassen.“ Erfreut zeigte er sich über die neuen geistlichen Lieder, die mit der Hellershofer „Combo“ gesungen wurden und über den guten Besuch im Zelt.
Die Veranstaltungen im Zelt gehen weiter. Bis einschließlich Samstag, 31. Juli, finden täglich Themenabende mit dem sächsischen Evangelisten und Musiker Lutz Scheufler statt. Nach dem offiziellen Programm ist Gelegenheit, in Gesprächen das Thema des jeweiligen Abends weiter zu vertiefen. An den Nachmittagen gibt es um 14.30 Uhr das Angebot der Kinder- und ab 16.30 Uhr der Schülernachmittage.
Seit Dienstag dieser Woche findet im Zelt der DIPM (Deutsche Indianer PionierMission)
täglich ein Nachmittagsprogramm für Kinder statt. Christoph Noll begeistert die Kinder von der ersten Minute an. Es werden Lieder gesungen, Geschichten erzählt und von Jugendlichen der Kirchengemeinde Hellershof Sketche aufgeführt. Mit seinen Luftballons lässt Christoph Noll immer wieder andere Figuren entstehen, die teilweise bei den Geschichten eine Rolle spielen. Die fröhliche, lustige Art kommt gut an. „Der macht so witzige Witze“, sagt ein Kind.
Sehr aufmerksam hören die Kinder bei biblischen und anderen Geschichten zu So z.B. bei der von „Frau Weiß“ und ihrem geliebten weißen Huhn, das bei einem Brand in der Scheune stirbt. Aber warum lief es nicht durch die offene Scheunentür nach draußen? wundern sich die Kinder. Nachher stellt sich heraus, dass sie auf ihren Küken saß, um sie vor dem Tod zu retten. Sie machte es wie Jesus, der für die Menschen am Kreuz starb, um ihre Sünden auf sich zu laden und ihnen das ewige Leben schenkt.
Kurz darauf geht es wieder turbulent zu, denn vor dem Zelt sind Spiele vorbereitet.
Auch an die Eltern, die im Zelt bleiben möchten, ist gedacht. Sie werden im hinteren Teil des Zeltes mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.
Den Kindern haben die 90 Minuten sichtlich gut gefallen. Zum Schluss heißt es: „Ihr könnt jetzt eure Mütter aus der Elternbetreuung abholen.“
Die Kinderbibelwoche findet Dienstag bis Freitag von 14.30 Uhr – 16.00 Uhr (Kinder ab 5 Jahre bis zur 2. Klasse) und um 16.30 Uhr – 18.00 Uhr (Kinder ab der 3. Klasse) statt.
An den Samstagen 24. und 31. Juli ist von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr Kinderfrühstück im Zelt.
Dabei wird nicht nur gegessen. Es gibt auch dort Spiele, Geschichten und anderes mehr. Hier ist jedoch eine Anmeldung erforderlich, Martina Ackermann, Tel. 07182/4093 oder Daniela Müller, Tel. 07972/72157.
Sowohl beim Landesjugendtreffen auf dem Schönblick, wie auch beim eigenen Fußballturnier welches anlässlich der Zelttage in Hellershof durchgeführt wurde, war die Mannschaft des Jugendcafés erfolgreich. Beim Landesjugendtreffen konnte sich die Mannschaft gegen die starke Konkurrenz aus dem ganzen Ländle durchsetzen und belegte nach Elfmeterschießen den 1. Platz. Beim Turnier in Hellershof eine Woche später, trat man gegen 12 Mannschaften von Gschwend bis
Lindach an und holte in einem packenden Endspiel zum 2.Mal die Trophäe. Dem Jugencafé sei herzlich gratuliert. Ein besonderer Dank an dieser Stelle der Firma Auto-Freund Welzheim, die eine großzügige Spende für Trikots, Hosen und Stutzen bereitgestellt und welches erstmalig bei diesen Turnieren im Einsatz war.
Das Thema des Frauenabends, am Dienstag, 20. Juli ab 20 Uhr, lautet „Zufrieden leben – weil mein Fundament mich trägt“. Gabriele Lang ist die Referentin. Zusammen mit ihrem Mann arbeitete sie fünf Jahre in Brasilien unter Indianern. Derzeit ist die gelernte Krankenschwester und Gemeindepädagogin als Personalbegleiterin bei der DIPM (Deutsche Indianer Pionier Mission) tätig. Musikalisch wird der Abend vom „Komm mit, sing mit Chor“ begleitet. Am Ende der Veranstaltung kann man noch im Bistro zusammen sein.
„Warum werde ich nicht satt?“ lautete das Schwerpunktthema zum Auftakt der Zelttage der evangelischen Kirchengemeinde in Hellershof
Die jugendlichen Besucher hörten aufmerksam zu, als Pawel Step aus seinem Leben erzählt. Es war aber auch beeindruckend, was der „coole Typ“ erzählte: z. B., dass er lange Zeit Boxer gewesen ist, dass er bei einer speziellen Kampftruppe der Bundeswehr war und außerdem als Musiker auf der Bühne auftrat. Was hat ihn angetrieben, so besondere Dinge zu tun? „In mir war eine Sehnsucht nach etwas“, erzählt er. „Bekannt und geliebt, vielleicht auch von den Mädchen angehimmelt zu werden“. Ein Wunschtraum war auch, so knallhart wie die Actionhelden im Kino zu sein – und es ist ihm auch gelungen. Unter anderem gehörte es zu seiner Ausbildung, sich vom Hubschrauber ins Meer abzuseilen und sich gegebenenfalls in gefährliche Kriegsgebiete aussenden zu lassen. Das Wunschziel war erreicht. Aber war er auch glücklich?
Die Geschichte vom verlorenen Sohn
Nein, seine Sehnsucht nach etwas für ihn Unbestimmtem war nicht gestillt, zum Glück hat etwas gefehlt. Als er seine Frau kennenlernte, merkte er, dass sie etwas hat, das ihm fehlt: der Glaube an Gott, die Zufriedenheit und zuverlässige Geborgenheit im Glauben. Das änderte sein Leben.
In die heutige Zeit versetzt erzählte er die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn, der vom behüteten Zuhause floh, um mit seinem Erbe in der weiten Welt glücklich zu werden. Und völlig mittellos und heruntergekommen zurückkehrte und dann die bedingungslose Liebe seines Vaters erfuhr, der in freudig wieder aufnahm. Welch ein wunderbares Geschenk für die Menschen, sicher zu wissen, von Gott nicht abgewiesen zu werden.
An diesem Abend ging es um das Thema “Warum werde ich nicht satt?”.
Pawel Step hat zu diesem Thema aus seinem Leben erzählt, die Konfirmanden haben zu diesem Thema ein Anspiel gemacht. Musik kam von der Teenie-Band.
Am Ende blieb noch Zeit sich zu unterhalten und etwas zu essen.
Am Sonntag, 18. Juli, ist im runden Zelt auf dem Hartplatz in Hellershof um 10 Uhr Familiengottesdienst. Der Kindergarten wirkt mit. Die Predigt hält Zeltleiter Reinhold Schwamm. Der Posaunenchor Hellershof sorgt für den musikalischen Rahmen. In diesem Gottesdienst ist auch die „Erntebittstunde“ mit eingeplant.
Anschließend gemeinsames Mittagessen: Schnitzel, Braten und Salate (Salatbeiträge sind sehr willkommen)
Von 14 bis 18 Uhr findet das Fußballturnier statt. Um 20 Uhr ist Filmabend im Zelt. Matthias Weller berichtet über seinen Einsatz bei den Indianern in Südamerika.
Die Apis, die DIPM und die Evangelische Kirchengemeinde Hellershof laden herzlich ein.
Für alle jungen Leute ab 12 Jahren. Einlass ab 19 Uhr. Neben einer coolen Message mit Pawel Step gibt es auch tolle Musik, ein Bistro, Kicker, Billard und Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein Heimfahrdienst ist organisiert.
Die Themen:
- 14.7. Warum werde ich nicht satt?
- 15.7. It’s my life!
- 16.7. Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit!
- 17.7. Dieser Weg wird kein leichter sein!
Am Samstag gibt es ab 15.00 Uhr die Möglichkeit zu klettern, einen Tanz einzuüben oder mit Spielen den Nachmittag zu verbringen.
